Kaisergräber und Hinterland bei Hue, Vietnam

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Wer nach Vietnam reist, sollte auf eine Sache keinesfalls verzichten: Moped fahren. So mieten wir in einem der unzähligen Verleihe 3 alte Mofas der Marke Rixe. Sporadisch werden wir gefragt, ob wir Mofa fahren können. Natürlich können wir. Einen Führerschein will hier keiner sehen. Für ein Mofa zahlt man 10.000 Dong (50 cent) pro Std. zzgl. Sprit, den es überall entlang der Strasse in winzigen mobilen Tanksäulen zu kaufen gibt. Wir besichtigen die Kaisergräber Tu Doc (versteckt im Wald, klein und mit schönem Garten, Hon Chan (über den Parfümfluss – lohnt nicht) und Khai Dinh (große, eindrucksvolle Anlage, sehenswert).

Auf dem Rückweg machen wir Halt an einem Restaurant mit großem Garten. Wir wollen pho bestellen und sind sofort Mittelpunkt eines heiteren Verständigungsratespiels. Das für unsere Hühnersuppe gleich 3 Hühner ihr Leben lassen müssen, erkennen wir gerade noch rechtzeitig und versichern der Köchin, dass unser Appetit doch nur relativ klein ist. So können wir 2 Hühner retten.

Einer der jugendlichen Vietnamesen am belebten Nachbartisch kommt zu uns und bringt uns vietnamesische Trinkbräuche näher: 100 % trinken scheint weit verbreitet zu sein und bedeutet Bier auf ex trinken. Wir halten mit und unsere neuen Freunde versichern uns we are one team from one world und Ballack best. So sieht Völkerverständigung aus!

Auf dem Rückweg zum Verleih entdecken wir den ultimativen Spaßfaktor und ein Muss für jeden Europäer: Kreisel fahren. Man sucht sich einen belebten Kreisverkehr in der Innenstadt und versucht beim Kreis fahren möglichst geschickt dem von allen Seiten hinzuströmenden Verkehr auszuweichen. Dabei ist permanentes Hupen extrem wichtig.

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Posted: 7. Januar 2016

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Category: Natur, Restaurant

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